Wir Deutschen pflastern unsere Heimat zu, 12 % des Landes ist schon versiegelt, eine Fläche von ca. 200 Fußballfeldern kommt täglich hinzu. Billiges Bauland hierzulande verführt dazu, bei neuen Siedlungen "in die Fläche" zu gehen.
Mittlerer Staub (0,1 bis 2,5 µm), z.B. KfZ-Abgase, Pilzsporen und Bakterien besonders aus Geflügelgroßställen, dringen bis zu den Bronchien vor und verursachen, wenn sie massiv auftreten, dort Probleme – Bronchitis und Asthma. Feinstaub (< 0,1µm) dagegen passiert Nase und Bronchien und gelangt bis in die Lungenspitzen, wo er von den Lungenbläschen in das Blut abgegeben wird.
Beim Raucher ist dieser Effekt erwünscht, der Qualm soll ja bis in die Lunge und nicht schon im Hals stecken bleiben.
Beim Staub heißt es also: je kleiner desto gemeiner. Staub nach Gewicht zu messen macht wenig Sinn, denn ein Staubpartikel von 8 µm wiegt genau so viel wie 500 Millionen von 0,01 µm. Es kommt auf die Qualität des Feinstaubs an. Nicht jeder Feinstaub ist giftig. Auch bei einem Strandspaziergang bei Wind atmen wir völlig harmlosen Feinstaub aus Meersalz ein.
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