01.02.11 –
Gerade in Zeiten von Lebensmittelskandalen und immer wiederkehrenden Problemen der Milcherzeuger mit nicht kostendeckenden Milchpreisen machen sich Verbraucher und Landwirte zunehmend Gedanken um Alternativen, die die Herstellung gesunder Lebensmittel mit einer verbesserten Wirtschaftlichkeit für die Landwirte verbinden können.
Annette und Bodo Junge zeigten – engagiert unterstützt von ihren Kindern – bei einer zweistündigen Hofführung den BesucherInnen, wie die Milchkühe in der Bioland-Milcherzeugung gehalten und gefüttert werden. Zentrale Veränderung gegenüber der konventionellen Viehhaltung liegt in der Fütterung. Bodo Junge erläuterte den BesucherInnen, dass hierzu viel Experimentieren und reger Austausch mit Berufskollegen nötig sind, um mit überwiegend eigenem Futterbau und Weidegang der Kühe zu guten Milchleistungen zu kommen.
Die zahlreichen Kinder, die mit ihren Eltern den Hof besuchten, waren besonders beeindruckt, als sie einer Kuh beim Kalben zusehen und kurz darauf das neugeborene Kalb bewundern konnten..
Deutlich wurde den Anwesenden bei den angeregten Diskussionen mit Bauer Junge, dass moderne Ökolandwirtschaft keineswegs ein Rückfall in alte Zeiten darstellt. Im Gegenteil: Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, moderne Technik und wiederentdecktes altes Wissen bilden die gemeinsame Basis für ein erfolgreiches Hofkonzept. Daraus speist sich die Hoffnung, dass die jahrhundertelange Tradition des Borchers-Hofes als Vollerwerbs-Landwirtschaft fortgesetzt werden kann und auch in Zukunft gesunde Lebensmittel unter Bewahrung der natürlichen Grundlagen von Boden, Wasser und Klima erzeugt werden können.
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