11.08.07 –
Durch ihren Antrag, keine Anträge auf neue Windkraftanlagen im Wiefelsteder Gemeindegebiet zuzulassen, sorgt die CDU-Fraktion dafür, dass rund 25 Millionen Euro nicht investiert werden können. Soviel könnte, nach Zahlen aus der Potenzialstudie (die die Gruppe Bündnis90/Die Grünen/SPD in Auftrag gegeben hat) an neuen Windkraftanlagen realisiert werden. Weiterhin wÃüden der Gemeinde Wiefelstede dadurch jährlich etwa 80.000 € an Gewerbesteuern entgehen. Geld, das an vielen Stellen gut gebraucht werden kann
Mit dem Hinweis, dass aus Bedenken des Naturschutzes auf den Bau der Windkraftanlagen verzichtet werden sollte, aber der Bau der A22 positiv gesehen wird, zeigt die zwiespältige Auffassung von Naturschutz.
Gerade in Zeiten steigender Energiepreise und fortschreitenden Klimawandel sollte auch eine Gemeinde wie Wiefelstede alles dafür tun, unabhängig von Energieimporten und umweltschädlicher Energieproduktion zu werden. So haben bereits einige Studien bewiesen, dass durch die bereits jetzt in Deutschland installierten Windkraftanlagen mehr Geld eingespart wird, als deren Vergütung durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) beträgt. Des Weiteren werden durch die erneuerbaren Energien bereits jetzt mehr CO2- Emissionen eingespart, als der Industrie durch das Kyoto-Protokoll auferlegt wurden.
Jede Möglichkeit Energie vor Ort und sauber zu erzeugen, sollte im Interesse aller Bürger sein, denn ein weiter so wie bisher kann und sollte es nicht geben.
Die Windkraft ist hier eine schnell zu realisierende und kostengünstige Option. Im übrigen lassen sich Windkraftanlagen, im Gegensatz zu anderen Bauwerken (Atomkraftwerke), nach deren Laufzeit sehr schnell wieder demontieren. Die Belastung aus dem laufenden Betrieb ist durch modernere und ruhigere Anlagen längst nicht mehr so hoch, wie allgemein vermutet.
Es ist zu hoffen, dass nicht mehr zu viel Wind ungenutzt über die Gemeinde Wiefelstede weht, denn so lange muss die Energie aus anderen, mitunter umweltschädlichen, Kraftwerken geliefert werden.
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