
31.10.25 –
Der Neubau der Autobahn A20 wird von den Ammerländer Grünen entschieden abgelehnt. Sie begründen dies mit
"Wir sind überzeugt, dass die Reduzierung des Lkw- und Durchgangsverkehrs mit geringerem Aufwand erreichbar wäre. Viele Bürger*innen wünschen sich weniger Verkehr im Ammerland und nicht mehr."
Sie fordern statt dessen einen grundlegenden Wandel in der Mobilitätspolitik: vorrangiges Ziel sei die Instandhaltung bestehender Straßen und insbesondere ein Ausbau der Schienenwege, beispielsweise ein zweites Gleis für die Strecke Oldenburg–Leer.
Ein weiteres Argument ist die veraltete Planung: In den vergangenen zehn Jahren haben sich ökologische, ökonomische und geopolitische Rahmenbedingungen grundlegend geändert, ohne dass die Pläne angepasst wurden. Daher rufen die Grünen die Bundestagsabgeordneten des Ammerlands auf, den Bau der A20 endgültig abzusagen und stattdessen eine zukunftsorientierte, nachhaltige und klimafreundliche Verkehrspolitik zu verfolgen.
(1) Berichte des Instituts Verkehr und Raum Band 13 (2013) ISSN1868-8586
"Analyse der regionalwirtschaftlichen Effekte des Fernstraßenbaus anhand ausgewählter Autobahnprojekte"
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