„Wir haben es satt!“ – Ammerländer Grüne bei der agrarpolitischen Demonstration in Hannover

Am Samstag, dem 10.November 2012 demonstrierten etwa 2000 BürgerInnen und Bauern in Hannover, um für die Landtagswahlen im Januar 2013 ein deutliches agrarpolitisches Zeichen zu setzen. Neben vielen weiteren AmmerländerInnen nahmen von den GRÜNEN Jörg Thom und Karl-Fritz Gertjejanssen vom Kreisvorstand und die Landtagskandidatin Susanne Miks an der Demonstration teil.

Unter dem Motto „Wir haben es satt!“ hatte ein breites Bündnis aus Landwirtschafts-, Umwelt-, Imker-, Tierschutz-, Verbraucher-, Eine-Welt-Organisationen und Bürgerinitiativen zum Protest aufgerufen. „Es war ein bunter Demonstrationszug mit Treckern, vielen verschiedenen Fahnen, Trommlern und Sambagruppen, der den Protest laut, bunt und phantasievoll durch Hannover getragen hat“, so Susanne Miks. „Die Tatsache, dass so viele verschiedene Organisationen zusammen protestieren, zeigt, wie wichtig das Thema ist und wie sehr es quer durch die Gesellschaft vielen auf den Nägeln brennt.“

„Durch eine jahrzehntelange falsche Agrarpolitik ist Niedersachsen das Land der industriellen Massentierhaltung geworden. Wir lehnen Agrarfabriken strikt ab und fordern eine artgerechte Tierhaltung sowie den Stopp überdimensionierter Mast- und Schlachtanlagen. Wir wollen den Wechsel vom Land der Agrarindustrie zum Land der nachhaltigen Landwirtschaft einleiten“, erklärte die GRÜNE Landesvorsitzende Anja Piel im Vorfeld in ihrem Aufruf zur Teilnahme an dieser Aktion.

Die Demonstration in Hannover zeigte: Der Protest der BürgerInnen gegen die agrarindustrielle Produktion, die Gesundheitsrisiken heraufbeschwört und Monokulturen fördert, wächst. Die Protestierenden forderten von der Regierung, sich für eine sowohl für BürgerInnen und Landwirte als auch für verarbeitende Betriebe und den Handel faire Landwirtschaft einzusetzen. Politik darf nicht von Profitinteressen geleitet und bestimmt werden. Auf einigen Transparenten war denn auch zu lesen: „Wer Bürger, Bauern, Tiere quält, der wird am 20.01.2013 abgewählt.“

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