Herzlichen Glückwunsch Karin Harms!

Karin Harms (parteilos) ist am 12. September 2021 im ersten Wahlgang zur Landrätin des Ammerlands gewählt worden. Mit 50,64% überschritt Karin die 50%-Marke scheinbar knapp, liegt mit über 10% Vorsprung deutlich vor ihrem Mitbewerber Jens Nacke (CDU) und einem weiteren Kandidaten von der Linken.

Karin wurde von einem Parteienbündnis aus GRÜNEN, SPD und UWG unterstützt. Die Zusammenarbeit zwischen den drei Partnern und Karin verlief hervorragend gut und völlig reibungslos. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die gute Arbeit!

Nun wünschen wir Karin und allen Ammerländern viel Glück im Amt und Erfolg bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen!

Flurbereinigung Fintlandsmoor

In einem jahrelangen Flurbereinigungsprojekt ist es gelungen die vorher getrennten Rest-Moore Fintlandsmoor und Dänikhorster Moor zu verbinden. Entstanden ist das rund 300ha große zusammenhängende Naturschutzgebiet Fintlandsmoor.

Die Hochmoorrenaturierung steht allerdings erst ganz am Anfang, denn jetzt müssen die Moorflächen vernässt werden. „Moor muss nass!“ Davon konnte sich auch Landrätinkandidatin Karin Harms vor Ort ein Bild machen: „Das ist eine Generationenaufgabe, an der wir weiterhin arbeiten müssen!“

Susanne Menge auf Fahrradtour durchs Ammerland

Hier könnt ihr Susanne Menge an Ständen bei den Grünen antreffen und die Route mitradeln.

Am kommenden Freitag beginnt unsere Bundestagsdirektkandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Susanne Menge, ihre Radtour im Ammerland. Starten wird sie in Rastede, wo sie sich für Gespräche am grünen Wahlkampfstand auf dem Rasteder Marktplatz von 8 bis 10.30 Uhr Zeit nimmt. Anschließend radelt Susanne Menge nach einer kurzen Pause in Hahn-Lehmden weiter nach Wiefelstede. Auf der Gristeder Straße geht es nach der Pause in Wiefelstede weiter nach Bad Zwischenahn. Voraussichtlich wird auch unsere Landratskandidatin Karin Harms an der Fahrt teilnehmen.

In ihrem Geburtsort Bad Zwischenahn findet sich Susanne ab 13 Uhr am Stand der Grünen auf dem Zwischenahner Marktplatz ein.

Am Samstag, den 04.09. beginnt Susanne Menge ihre Radtour um 11 Uhr beim Edeka Husmann, Ofenerfelder Straße 1a in Metjendorf. Weiter fährt sie zum Stand der Grünen beim Edeka Bruns in Friedrichsfehn, Edewechter Straße 3a. Nach einer Pause in Edewecht geht es weiter nach Apen zum Grünen-Stand an der Hengstforder Mühle, Hauptstraße 302. Durch den Aper Geestrand führt die Tour in die Kreisstadt Westerstede.

Mitradelnde sind herzlich eingeladen, Susanne Menge auf ihrer Tour zu begleiten. Auf der Internetseite susanne2021.de finden sich alle Informationen, auch die genaue Route mit Uhrzeiten zur Tour.

 

Fragen dazu? 01512/4256551

 

Hier nochmal kurz die wichtigsten Informationen für Interessierte:

Freitag 03.09. Rastede – Hahn-Lehmden – Wiefelstede – Bad Zwischenahn 23 km

Samstag 04.09. Metjendorf – Friedrichsfehn - Edewecht - Apen – Westerstede – Ocholt 56 km

Die genaue Route ist hier zu finden:
https://susanne2021.de/termine/radtour-und-kloenschnack-im-ammerland/

NWZ-TV: Beiträge zu den Bürgermeisterwahlen

NWZ-TV hat zu den Bürgermeisterwahlen in Bad Zwischenahn, Edewecht und Wiefelstede Podiumsdiskussionen bei Youtube veröffentlichte. 
Für Interessierte befinden sich hier die Links:

Zur Bürgermeisterwahl in Bad Zwischenahn

Zur Bürgermeisterwahl in Edewecht

Zur Bürgermeisterwahl in Wiefelstede

Susanne in den Bundestag – das Video

Verlinkt ist Susanne Menges Video zur Bundestagswahl auf ihrer Website. Klickt einfach auf das Bild oder hier!

Aufstellungsversammlung der Kreisliste

Bei der Listenaufstellungsversammlung am 30.6.2021 in Rastede hat die Mitgliederversammlung des KV Ammerland folgende Listen für die Kreistagswahl am 12.9.2021 zusammengestellt.

Wahlbereich I (Apen / Wiefelstede)
1. Susanne Miks
2. Renate Brand
3. Cornelia Kuck
4. Torsten Albrecht
5. Dirk Strangmann
6. Stefanie Helmers
7. Anne Siekmann
8. Tobias Echner
9. Patrick Schönfeld
10. Jörg Thom
11. Günter Teusner
12. Jens-Gert Müller-Saathoff

Wahlbereich II (Bad Zwischenahn):
1. Georg Köster
2. Bernd Janßen
3. Arne Keil (demnächst Brunnée)
4. Sarah Hamann
5. Mathias Plaßmeier-Grau

Wahlbereich III (Edewecht):
1. Hergen Erhardt
2. Hans Iske
3. Annelene Frerichs
4. Angelika Ernst

Wahlbereich IV (Rastede):
1. Birgit Rowold
2. Eckart Roese
3. Melina Gudatke
4. Andreas Daries
5. Sandra Peters
6. Guido Brüggemann

Wahlbereich V (Westerstede):
1. Stefan Töpfel
2. Nicole Engel
3. Esther Welter
4. Edeteilen Grambart
5. Gudi Kundt-Bergmann
6. Maurice Gurcke

Die Kreistagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen ist erstaunt, dass Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast mit leeren Händen ins Hankhauser Moor kam.
Dem Niedersächsischen Weg folgend wäre es eine gute Gelegenheit für die Ministerin und das Land, die Torfindustrie im Hankhauser Moor auszuzahlen und für echte, großräumige Hochmoor- regeneration zu sorgen. Das wäre ein großer Wurf!
Zwar ist dort der Torfabbau vom Tisch, Otte-Kinast spricht sogar von einem ‚Juwel‘, es war ihr aber auch wichtig zu betonen, dass Bauern nicht unter Einschränkungen im Moor leiden sollen.

Zum Bauernopfer könnte jetzt das Moor südlich des Küstenkanals werden. Bislang ungenannte Flächen sollen der Torfindustrie zum vollständigen Torfabbau freigegeben und anschließend landwirtschaftlich genutzt werden. Somit wird zweimal verdient. Im Tausch verzichtet die Torffirma auf Abbau im Hankhauser Moor.
Gespräche der Kreisverwaltung mit der Torfwirtschaft sind unbedingt sinnvoll. Ein neuer, zusätzlicher Torfabbau ist für die Grünen undenkbar. Ein Kompromiss aus Edewechter Sicht sind die geplanten Baugebiete in Husbäke und Jeddeloh II. In beiden Gebieten steht Torf an, der im Zuge der Bebauung vollständig entnommen werden soll.

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A20 – eine Lösung von Vorgestern für ein Problem von gestern

Die Grüne Fraktion im Ammerländer Kreistag besucht das Protest-Camp gegen die A20.

„Wir wollen die Aktivisten ganz handfest mit einer Kiste mit regionalen und ökologischen Produkten unterstützen“, begründet Fraktionssprecher Georg Köster die Aktion.

Hergen Erhardt, der zweite Fraktionssprecher, ist überrascht über die freundliche und offene Diskussion: „Wir sind in den Gesprächen mit den jungen Leuten - natürlich mit Abstand – sehr schnell auf Themen gekommen, die uns gemeinsam bewegen: Naturzerstörung in Wald und Moor, CO2 und Klimawandel, Energiewende und Grenzen des Wachstums.“

Stefan Töpfel meint: „Engagierte junge Leute mit Durchhaltewillen für eine gute Sache. Ich werde noch häufiger dorthin fahren.“

Susanne Miks stellt klar: „Für die Grünen im Ammerländer Kreistag sprechen die Argumente eindeutig gegen den Bau der A20. Gut, dass der Widerstand gegen das unsägliche Projekt auf mehr Schultern verlagert wird. Wir unterstützen den friedlichen Protest, wie wir ihn hier kennengelernt haben!“

Eine abwechslungsreiche Landschaft mit Wäldern, Wiesen und Mooren wird zerschnitten und zerstört. In Garnholt sollen Waldflächen gerodet werden, die zu den wertvollsten im ganzen Ammerland zählen: hier wachsen Einbeeren, Primeln und Goldstern; ein Fischadlerpaar wurde unsanft beim Errichten des Nestes durch Kappen ihres Horstbaumes gestört.

Moorflächen gehen unwiederbringlich verloren und setzten zusätzlich CO2 frei, das ohnehin reichlich beim Bau einer Autobahn anfällt.

Die Kompensationsmaßnahmen sind ein Fiasko. Die wohl größte Orchideen Wiese im Nordwesten wurde einplaniert, um Kiebitz-Flächen anzulegen, die beim Bau der A20 verstört werden.

Bedarf und Ausnutzung der Strecke werden schön gerechnet und der erwünschte Nutzen wird sich nicht einstellen. Wer ist im Stande in diesem Falle Verantwortung zu tragen?

Bernd Janßen gibt zu bedenken: „Der Bau der A20 ist unwirtschaftlich und für unsere Region sogar insgesamt schädlich. Die Kosten laufen völlig aus dem Ruder und die Milliarden Beträge wären besser in der Ertüchtigung der Bahn angelegt. Werden die Befürworter die Verantwortung übernehmen, wenn das Projekt wie zu befürchten ein Misserfolg wird?“

Die Grüne Kreistagsfraktion: „Wir fordern im Ammerland eine nachhaltige und klimagerechte Wirtschaftsförderung, die den Bau der A20 verhindert und auf zukunftsorientierte Innovationen setzt.“

Landratskandidatin Karin Harms mit neuem Internetauftritt

Die ammerländer Landratskanditatin Karin Harms präsentiert sich seit dem 28. April auf ihrer neuen Website: www.karin-harms.de

Die parteilose Landratskanditatin für die Wahl am 12. September 2021 wird von dem Wählerbündnis aus Bündnis 90/Die Grünen, SPD und UWG unterstützt.
Die Homepage bietet Infos über Karin Harms privaten und beruflichen Werdegang, aber auch konkrete politische Ziele. Guckt doch einfach mal für genauere Informationen vorbei!

Exkursion zum Engelsmeer

v.l.: Eckart Roese, Georg Köster, Karin Harms, Hergen Erhardt, Bernd Janssen, Susanne Miks, Hans Iske, Stefan Töpfel, Cornelia Kuck. Bild: Grüne Ammerland

Die Grüne Kreistagsfraktion besucht mit der Landratskandidatin Karin Harms eines der ältesten Naturschutzgebiete, nicht nur im Ammerland, sondern niedersachsenweit.
Susanne Miks erklärt: „Wir unterstützen Karin Harms und möchten ihr nahebringen, welche Themen uns wichtig sind. Der Schutz der Moore ist einer unserer politischen Schwerpunkte.“
Der Landkreis Ammerland hat Maßnahmen zu Energieeffizienz und Hochmoorrenaturierung als Beitrag zum Klimaschutz beschlossen. Im Bereich Engelsmeer soll der Wasserstand durch Abdichten einiger Gräben und Verstärkung undichter Randbereiche gesichert werden.
Wie entscheidend der Wasserstand ist erläutert Hergen Erhardt, einer der beiden Fraktionssprecher: „Nur in den nassen Bereichen finden wir typische Hochmoorpflanzen wie Torfmoos, Wollgras und Sonnentau. Das nasse Milieu bewahrt hier den Torf vor der Zersetzung. In den umliegenden, landwirtschaftlich genutzten Flächen geht pro Jahr ein bis vier Zentimeter Torfmächtigkeit durch Abbau an der Luft verloren und CO2 wird freigesetzt.“
Fraktionssprecher Georg Köster wird deutlich: „Dieser schleichende Torfabbau ist einer der großen CO2 Emittenten im Ammerland. Wir müssen mehr für den Schutz von Naturschutzgebieten wie dem Engelsmeer und die Renaturierung unserer großen Moorgebiete tun!“
Karin Harms bekräftigt ihre Ziele für das Ammerland: „Klima- und Umweltschutz ist zu einer unserer größten Herausforderungen geworden. Wir müssen alles dafür tun, um unsere Welt und natürlich auch insbesondere unsere Heimat für unsere Kinder, Enkelkinder und alle weiteren nachfolgenden Generationen lebens- und liebenswert zu erhalten.“
„Toll, dass wir uns, trotz widriger Wetterbedingungen, über wichtige Themen in so interessanter Umgebung austauschen konnten. Ich habe definitiv einen neuen Lieblingsort. Das werden wir sicher wiederholen.“, sagt Conny Kuck, Kreisvorstandsprecherin Bündnis 90/ DIE GRÜNEN Ammerland.

Während der gut 1½-stündigen Begehung gab Biologe Hergen Erhardt einige Hintergrundinformationen zum Engelsmeer:
„Das Engelsmeer ist seit 1939 als Naturschutzgebiet geschützt und 1,7 ha groß.
Das Engelsmeer ist schon in ältesten Karten als See im Moor verzeichnet. Solche offenen Gewässer entstanden im ohnehin nassen Hochmoor und werden Mooraugen oder Kolke genannt. In früheren Zeiten gab es unzählige davon in unseren Mooren.
Die Entstehung des Engelsmeeres ist etwas Besonderes: Es handelt sich um einen Erdfallsee, der durch Sackungen im darunterliegenden Salzstock entstanden ist. Diese Entstehung teilt das Engelsmeer mit dem Zwischenahner Meer.
In der weiteren Umgebung wird das Moor als Grünland oder Baumschule genutzt. Nur in dem kleinen geschützten Bereich finden wir Moorpflanzen von Heide, Birke und Pfeifengras auf den trockenen Standorten bis Wollgras, Moosbeere und Sonnentau an den wertvollen nassen Stellen.
Im Gelände können wir Spuren einer dynamischen Landschaft wahrnehmen. Am Nordostufer befindet sich eine Abbruchkante im Wasser, da hier die starken westlichen Winde langsam das Ufer abtragen. Am südwestlichen Ufer ist der Wellendruck geringer und hier bildet sich ein Schwingrasen aus, so dass hier eine Verlandung einsetzt. Über lange Zeit gesehen wandert das Engelsmeer auf dem Hochmoor.“

35 Jahre Tschernobyl: Atomkraft ist klimaschädlich, gefährlich und teuer

35 Jahre nach dem Super-GAU von Tschernobyl warnen die Grünen vor einer Renaissance der Atomkraft „Die Atom-Lobby fordert einen Neustart und will uns vorgaukeln, die Atomkraft sei klimafreundlich. Aber das Gegenteil ist der Fall“, sagte Niedersachsens Grünen-Landesvorsitzender Hanso Janßen: „Abgesehen davon, dass Uranabbau, Anreicherung und Endlagerung eine beträchtliche Menge CO2 ausstoßen: Strom aus unflexiblen Atomreaktoren verstopft die Netze für Erneuerbare Energien. Und Geld, das in atomare Forschung versenkt wird, fehlt bei der Erforschung von Speichertechnologien und Energieeffizienz “, so der Grünen-Landesvorsitzende.

Außerdem gelte nach wie vor, dass die Atomkraft unbeherrschbar sei und unkontrollierbare Folgen für Mensch und Umwelt haben könne. „Wir fordern, endlich in ganz Euroa aus der Atomenergie auszusteigen. Für Niedersachsen heißt das, auch die Brennelementefabrik in Lingen stillzulegen. Die rot-schwarze Landesregierung muss dafür auf Bundesebene sorgen, anstatt den Weiterbetrieb und damit den weltweiten Export der Brennelemente noch zu legitimieren“, fordert Janßen.

Wer Klimaschutz wolle, müsse raus aus Kohle und Atom und den Ausbau von Wind- und Solarenergie massiv vorantreiben. Für Niedersachsen gelte deshalb: Endlich mehr Tempo beim Ausbau von Windanlagen, mit klaren Ausbauzielen für die Landkreise im Landesraumordnungsprogramm und Photovoltaik auf jedes Dach.

Direktkandidatin für den Bundestag 2021

Susanne Menge

Susanne Menge (MdL) in den Bundestag, das ist das Votum der Oldenburger und Ammerländer Grünen Mitglieder. Mit Maske und Abstand und klarer inhaltlicher Kante wurde Susanne Menge am 28. Januar im Müggenkrug in Oldenburg mit großer Mehrheit als Direktkandidatin nominiert.

In der wohl schnellsten Wahlkreisversammlung bisher fand die Abstimmung unter Einhaltung der Corona-Richtlinien statt. Eine Online-Vorstellungsrunde gab es im Vorfeld, um die Wahlveranstaltung kurz zu halten und für alle Beteiligten den größtmöglichen Schutz zu gewähren.

Der politische Weg der Studienrätin Susanne Menge führte über Bad Zwischenahn, ihrem Geburtsort, nach Westerstede und Oldenburg, 2013 in den Niedersächsischen Landtag, in den sie 2019 wieder nachrückte.

Wir freuen uns sehr über die Kandidatur Menges, als in Stadt und Landkreis bekannte und engagierte Grüne, für unseren Wahlkreis 27 Oldenburg / Ammerland. Die erfahrene Politikerin Susanne Menge wird mit Konsequenz unser aller Anliegen in Berlin vertreten und sich weiter u.a. für ihr Schwerpunktthema, die Verkehrswende, einsetzen.

Todesanzeige für Friedrich

Friedrich Haubold *21. Juni 1950 ; † 10. Januar 2021

Wir sind alle sehr traurig und tief betroffen. Am Sonntag, 10. Januar 2021, starb Friedrich Haubold.

Friedrich war unser Gründungsmitglied und kämpfte stets mit großer Leidenschaft und großem Engagement für eine Welt ohne Atomkraft, für Landschafts- und Naturschutz, für eine grünere Welt.
Friedrich war Mitglied der ersten GRÜNEN Landtagsfraktion in Niedersachsen, lange Jahre Mitglied im Kreistag Ammerland und zuletzt Fraktionsvorsitzender von Bündnis90/DIE GRÜNEN im Kreistag.
Wir verlieren einen engagierten Mitstreiter, Vordenker und Freund. Die Welt verliert einen guten Menschen.

In Trauer der Kreisvorstand und die Kreistagsfraktion

Friedrich Haubold als Mitglied der ersten niedersächsischen Landtagsfraktion der GRÜNEN 1982-1986 (Bildnachweis: Nieders.Landtag)

Susanne Menge bewirbt sich um das Direktmandat im Wahlkreis Oldenburg/Ammerland

Die Herausforderungen könnten kaum größer sein: Klimakrise, Verkehrswende und ein dringend erforderlicher Politikwechsel. Das heißt: Grüne wollen wieder Regierungsverantwortung. Wir freuen uns, dass wir mit Susanne Menge eine starke und erfahrene Kandidatin für das Direktmandat in unserer Region, der Stadt Oldenburg und dem Landkreis Ammerland, präsentieren können. Seit über 30 Jahren macht Susanne Menge grüne Ratspolitik – zunächst in Bad Zwischenahn und Westerstede, später in Oldenburg. Für die Oldenburger Grünen wurde sie 2013 erstmals in den Landtag gewählt, in den sie zuletzt 2019 nachrückte. Sie blickt auf eine erfolgreiche Arbeit in der rot-grünen Koalition zurück und engagiert sich leidenschaftlich für eine grüne und soziale Verkehrswende: „Räume müssen anders genutzt und umverteilt werden – sehr viel stärker zugunsten derer, die sicher auf dem Rad, zu Fuß und mit dem ÖPNV unterwegs sein wollen.“

Die Vorstände des Stadtverbandes Oldenburg und des Kreisverbandes Ammerland unterstützen Menges Kandidatur. Als in Stadt und Landkreis verwurzelte Grüne ist sie die ideale Vertretung für unsere Region im Deutschen Bundestag. Presseanfragen an Susanne Menge können an das Regionalbüro Susanne Menge, regional(at)susanne-menge.de, gerichtet werden.

Die Wahlkreisversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestagswahlkreis 27 Oldenburg/Ammerland wird am Donnerstag, den 28. Januar 2021, um 19:30 Uhr im Müggenkrug, Elsflether Straße 53, 26125 Oldenburg stattfinden. Aufgrund der aktuellen Pandemielage bitten wir Medienvertreter*innen, ihre Teilnahme unter Angabe von Kontaktdaten zur Kontaktrückverfolgung per Mail an info(at)gruene-oldenburg.de anzumelden.

Wir unterstützen die Ammerländer Landratskandidatin Karin Harms!

Eine überaus kompetente und sympatische Kandidatin bewirbt sich um das Amt der Landrätin im Ammerland: Karin Harms. Eine neue Landrätin wird zusammen mit dem Kreistag und allen Gemeinderäten bei der Kommunalwahl am 12. September 2021 gewählt. Zusammen mit SPD und UWG unterstützen wir GRÜNEN Karin Harms.


Karins Homepage: karin-harms.de
Youtube-Video ihrer offiziellen Vorstellung: https://www.youtube.com/watch?v=MRIL2E2nV_k

Mehr damnächst!

Wiedervernässung des Großen Engelsmeeres

Zu trockene Moore gehören zu den größten Emittenten von Kohlendioxid. Gerade in regenarmen Sommern werden enorme Mengen CO2 freigesetzt. Für den Klimaschutz hat sich daher auch der Landkreis Ammerland vorgenommen, Moorflächen wieder zu vernässen. In kleinen Schritten geht es voran. Im kommenden Jahr soll das Große Engelsmeer - eines der ältesten Naturschutzgebiete - zusätzlich vernässt werden. Das Engelsmeer ist ein Moorsee in der Gemeinde Bad Zwischenahn, der sich in einem abgetorften Hochmoor befindet.

Eigentlich gilt für den Seeadler als bedrohte Art zurecht ein strenger Schutz. Nur scheint das in Garnholt nicht ausgereicht zu haben. Der Adlerhorst des ersten Seeadler-Paares seit Jahrzehnten - wichtig auch fürs Zwischenahner Meer - wurde leider im Frühjahr zerstört. Täter konnten von der Polizei nicht ermittelt werden. Nun fragen wir (Grüne Fraktion, dank auch an Susanne Menge) beim Landkreis nach besseren, wirksamen Schutzmöglichkeiten.   Mehr »

Hankhauser Moor – Ortstermin 10. Okt. 2020

v.l.: MdL Dragos Pancescu, Kreisvorstand Jörg Thom, Susanne Miks, Kreisvorstand Horst Wemken, Hergen Erhardt (Fraktionssprecher), Eckart Roese und Georg Köster (Fraktionssprecher) Bild: Grüne Kreisfraktion

Die Grüne Kreistagsfraktion im Ammerland traf sich mit ihrem Landtagsabgeordneten Dragos Pancescu, um die Besonderheiten des Landschaftsraumes Hankhauser Moor in Augenschein zu nehmen. Denn hier wurde noch nie abgetorft, beträchtliche Torfmächtigkeiten und eine geschlossene Grünlandwirtschaft zeichnet das Gebiet im Gegensatz zu vielen anderen intensiv bewirtschafteten Mooren aus. Trotzdem genießt das Hankhauser Moor bislang keinen gesetzlichen Schutz. Der Landkreis Ammerland beabsichtigte, hier ein Landschaftsschutzgebiet auszuweisen. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass künftig Torfabbau – aber kein Naturschutz – ermöglicht werden muss. Grund hierfür ist ein Formfehler in der Landschaftsrahmenplanung der Landesregierung.
„Selbstverständlich glühten bei den Grünen die Leitungen heiß, und wir haben uns zu einem Ortstermin verabredet“, so der Fraktionssprecher Georg Köster. Eckart Roese, Fraktionsmitglied aus Rastede, begrüßt das resolute und erfolgreiche Eintreten des Landrats Jörg Bensberg für das Hankhauser Moor bei der Landesregierung.

Inzwischen hat Kreistagskollege Jens Nacke (CDU) sein ganzes politisches Gewicht als Landtagsabgeordneter eingebracht und ein Gespräch zwischen Kreisverwaltung und Ministerin vermittelt. Mit der Aussicht, dass das Hankhauser Moor nun doch Landschaftsschutzgebiet (LSG) werden kann.
Als Grüner Naturschutzsprecher freut sich Hergen Erhardt im Namen der Kreistagsfraktion über die positive Wende: „Möglicherweise ist das die vorgezogene Morgengabe von Herrn Nacke als frisch verkündetem Landratskandidaten. Die Ausweisung zum LSG kann für uns aber nur der erste Schritt in Richtung Hochmoorregeneration und Wiedervernässung sein. Denn nur so ist der Erhalt des Torfkörpers auf Dauer zu gewährleisten, um einen Beitrag für Artenvielfalt und Klimaschutz zu leisten.“

Auch MdL Dragos Pancescu begrüßt den Einsatz seiner Landtagskollegen Nacke und Thümler: „Bei so viel Engagement für Natur und Landschaft würde ich mir von den beiden jetzt wünschen, dass sie das Volksbegehren zum Artenschutz unterschreiben! Das wäre konsequent.“
Susanne Miks fasst zusammen: „Ich bin zufrieden, dass die Landesregierung ihren Fehler eingestanden hat und wir uns hier vor Ort um das Hankhauser Moor kümmern können. Wir wissen, dass wir ein Schutzgebiet wollen und dafür werden wir uns einsetzen“.

GRÜNE wollen Verkehrswende im Ammerland beschleunigen

Um der Klimakrise entgegen zu wirken, wollen Bündnis 90 / Die GRÜNEN im Ammerland umwelt- und klimaschonende Verkehrsangebote ausbauen. Eine entsprechende Resolution haben die Mitglieder am vergangenen Dienstag (6.10.2020) einstimmig beschlossen. „Die aktuellen Berichte des Weltklimarats zeigen, dass eine Verringerung der Treibhausgasemissionen immer dringender notwendig wird. Im Bereich Verkehr besteht dabei ein großer Nachholbedarf, denn dessen Emissionen sind in den vergangenen 30 Jahren gleich geblieben“, sagte der Initiator der Resolution Torsten Schönebaum bei der Mitgliederversammlung. Ein bloßer Wechsel der Antriebsart vom Verbrenner- zum Elektromotor werde dabei nicht ausreichen: Nur mit einem starken Umweltverbund, also umweltfreundlichen Verkehrsmitteln wie Öffentlicher Personenverkehr, Radfahren und Zufußgehen, könnten die CO2-Emissionen ausreichend gesenkt werden.

Bündnis 90 / Die GRÜNEN wollen sich deswegen dafür einsetzen, dass der Landkreis ein nachhaltiges Verkehrskonzept entwickelt. Dazu sollen mehr Buslinien, zusätzliche Bahnhaltepunkte, attraktivere Haltestellen und ausgebaute Radwege gehören. „Wir müssen jetzt umsteuern, denn wie wir die Straßen heute gestalten, bestimmt über den Verkehr der nächsten 30 Jahre“, so Schönebaum. Weniger Kraftverkehr sei nicht nur gut für das Klima, sondern sorge auch für weniger Stickoxid-Emissionen, Unfälle und Lärm.

"Die Verkehrswende wird ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz!", stellte Vorstandssprecherin Conny Kuck fest. "Der Landkreis Ammerland kann hier seinen Teil dazu leisten, dass uns beides gelingt.", ergänzte Jörg Thom, ebenfalls Vorstandsprecher. "Es wird Zeit!", so Kuck weiter.

Resolution: Verkehrswende im Ammerland beschleunigen

Die GRÜNEN im Ammerland sprechen sich dafür aus, die Verkehrswende hin zu Verkehrsmitteln des Umweltverbunds deutlich schneller voran zu bringen. Dazu ist es nötig, ein nachhaltiges Verkehrskonzept für den Landkreis zu erarbeiten. Investitionen in Verkehrsinfrastruktur müssen anders verteilt werden: Statt Straßen neu- und auszubauen, um den Kraftverkehr leistungsfähiger abzuwickeln, möchten wir den Öffentlichen Personenverkehr sowie das Radfahren und Zufußgehen fördern. Dazu kann zum Beispiel gehören:

  • das Busliniennetz zu optimieren und dessen Takte zu verdichten
  • zusätzliche Bahnhaltepunkte einzurichten, zum Beispiel in Hahn-Lehmden
  • die Radwege schneller auszubauen
  • die Gemeinden zu unterstützen, Bus- und Bahnhaltestellen attraktiver zu gestalten
  • Werbung für umweltfreundliche Mobilität zu machen
  • einen Radverkehrsbeauftragen einzustellen


Die GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass bei jeder Straßenbaumaßnahme die zu erwartenden Auswirkungen auf die Verkehrszusammensetzung überprüft werden. Maßnahmen, die einseitig den Kraftverkehr, vor allem den motorisierten Individualverkehr, beschleunigen und dessen Anteil erhöhen, lehnen wir ab. Stattdessen soll sich der Umbau von Straßen an der Verbesserung der Verkehrssicherheit orientieren. Aus diesem Grund sprechen wir uns auch dafür aus, Verkehrssicherheits-Audits in allen Phasen des Planungsprozesses und nicht erst während der Detailplanung durchzuführen. Außerdem wollen wir erreichen, dass bei Straßenplanungen ein größeres Gewicht auf attraktive Bedingungen für ÖPNV-Nutzer*innen, Radfahrer*innen und Fußgänger*innen gelegt wird.

Begründung
Die durch den Menschen verursachte Klimakrise wird immer bedrohlicher. Um die Auswirkungen der Erderwärmung erträglich zu halten, wird es immer dringender, Klimagasemissionen deutlich zu senken. Der Verkehrssektor hat dazu bisher keinen nennenswerten Beitrag geleistet: Seine Emissionen liegen etwa auf Wert des Referenzjahres 1990. Das zu ändern, ist unbequem: Unsere Mitmenschen und wir müssen unser Verhalten ändern, auf Gewohntes verzichten, Neues lernen.
Der Landkreis kann über die Gestaltung des Straßennetzes Einfluss darauf nehmen: Mit jeder neuen Straße entsteht mehr Verkehr, mit jeder Beschleunigung des Kraftverkehrs werden weitere Wege zurückgelegt. Damit beginnt ein sich selbst verstärkender Prozess, weil zum Beispiel ein hoher Kraftverkehrsanteil das Radfahren unattraktiver macht. Noch mehr Kraftverkehr und die damit verbundenen Emissionen sind die Folge.

Straßenbaumaßnahmen wirken sich über lange Zeiträume aus, deswegen ist es wichtig, jetzt andere Prioritäten zu setzen und deutlich mehr in die Alternativen zum motorisierten Individualverkehr zu investieren. Ein höherer Anteil des Umweltverbunds am Verkehr hat nicht nur positiven Einfluss auf die Klimagasemissionen, sondern auch auf andere Emissionen wie Stickoxide, Feinstaub und Lärm.

Weniger Geld für den Straßenbau darf allerdings nicht bedeuten, die Verkehrssicherheit zu vernachlässigen: Wenn Straßen zu unsicher sind, sollen sie weiterhin gemäß der aktuellen technischen Richtlinien umgebaut werden. Das Instrument des Sicherheits-Audits ist ein bewährtes Verfahren, um eine sichere Gestaltung des Verkehrsraums sicherzustellen. Bisher wird es im Ammerland meist erst recht spät angewandt, nämlich zwischen der Genehmigungs- und Ausführungsplanung. Zu diesem Zeitpunkt können grundlegende Probleme nicht aber gar nicht mehr behoben werden. Es ist deswegen sinnvoll, das Instrument in allen Phasen des Planungsprozesses einzusetzen, wie es vom Bundesverkehrsministerium empfohlen wird.

Die Kreismitgliederversammlung
Bündnis90/DIE GRÜNEN, KV Ammerland

Die Resolution als PDF zum Download: Link

V.l.n.r.: Conny Kuck, Jörg Thom, Hans Iske und Max Kunze. Foto: Norbert Kuck
V.l.n.r.: Conny Kuck, Jörg Thom, Hans Iske und Max Kunze. Foto: Norbert Kuck

Am 2. September 2020 haben Bündnis 90/DIE GRÜNEN KV Ammerland ihre alljährliche Jahreshauptversammlung abhalten und einen neuen Vorstand gewählt. 

Die alljährliche Jahreshauptversammlung des Kreisverbands Ammerland von Bündnis90/DIE GRÜNEN fand nicht wie gewohnt im Frühjahr statt, sondern – CORONA-bedingt – ein halbes Jahr später im Gristeder Hof in Gristede statt später statt. Der bisherige Kreisvorstandsprecher Jörg Thom sog Bilanz: „Das Jahr 2019 verlief noch wie gewohnt. Wir hatten einige Highlights mit der erfolgreichen Europawahl und sehr interessanten Vorträgen, z.B. im November von Yanna Badet in Bad Zwischenahn zum Thema „Irres Klima – wat nu?“, zu Klimakrise/Klimaschutz. Das Jahr 2020 begann mit einem Vortrag vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten Peter Meiwald „Klimakrise und Klimaflucht“, aber dann kam CORONA ...   Mehr »

Vorstandssitzung als Videokonferenz

Es hat ein wenig gedauert, bis der erste Schock des Lockdowns sich gelgt hatte. Aber es gab so viel zu besprechen, dass wir vom Kreisvorstand uns gesagt haben: 'Wir brauchen eine Videokonferenz!'

Gesagt getan! Nach einer kleinen Vorbereitungszeit war es soweit: WELTPREMIERE! Der Ammerländer Kreisvorstand in einer Videoschalte! Corona macht's möglich...

Keine Einladung zur Jahreshauptversammlung

Die Corona-Krise hat nun fast das gesamte öffentliche Leben zumindest bis Ende April heruntergefahren. Wir wollen das mit Rücksicht auf unsere Mitglieder und deren Angehörige, die unser aller Schutz bedürfen, mit den Veranstaltungen der Ammerländer GRÜNEN auch so handhaben. Der Kreisvorstand hat beschlossen bis Ende April KEINE Veranstaltungen mehr durchzuführen. Das trifft vor allem unsere diesjährige Jahreshauptversammlung, die für den 23. April geplant war. Anfang Mai, werden wir entscheiden, wann die Jahreshauptversammlung nachgeholt werden soll. Wir wollen die JHV dennoch nicht ganz ausfallen lassen; bitten nur etwas um Geduld. Alle anderen Vorhaben liegen derweil auf Eis, das Volksbegehren zum Artenschutz z.B.

Vortrag und Diskussion mit Peter Meiwald: Klimakrise, Klimaflucht

V.l.n.r: Eckhard Roese, Hergen Erhardt, Peter Meiwald, Susanne Miks, Georg Köster, Bernd Janßen

Gelungener Abend mit nicht ganz einfachen Themen am 2.3. im Friedrich-Hempen-Haus in Ofen: Peter Meiwald (MISEREOR) informierte über Klimawandel, Landwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Photovoltaik und Windkraft, Entwicklungshilfe, Armut und Reichtum und vieles mehr in verschiedenen Ländern Afrikas. Es gab eine rege Diskussion ...

Mehr zum Thema: PDF

Interview mit Robert Habeck von Werkstatt Zukunft

Irres Klima Antworten auf dringende Fragen zum Klimawandel

Foto: Anne Kuck
Foto: Anne Kuck

Der Saal im NordWestHotel in Bad Zwischenahn war schon voll, aber immer mehr Leute kamen am 6.11.2019 herbei, um den Vortrag „Irres Klima- Wat‘nu?“ der Umweltwissenschaftlerin Yanna Badet zu hören. Es sollten über Achzig Zuhörer sein, die standen, auf Stühlen und auf dem Boden saßen. Alle folgten gebannt der Präsentation, in der Yanna mit eindringlichen Bildern und Grafiken, die brutale Realität des stattfindenden Klimawandels darstellte.

Überschwemmungen, Dürre, Waldbrände, schmelzende Gletscher und immer wieder Diagramme, die das verheerende Ausmaß des menschengemachten Klimawandels belegen. Polarforscher Dr. Markus Janout, vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) erzählte von seiner Forschung und erklärte das gigantische Ausmaß der Eis- und Schneeschmelze in der Antarktis.

Dr. Markus Janout vom AWI erläutert die Forschung in der Antarktis. Foto: Jörg Thom

Dieses erschreckende Szenario sollte aber nicht der Schlusspunkt der Veranstaltung gewesen sein. Das Publikum bekam die Möglichkeit die Information sacken zu lassen, ihre Ideen und Sorgen aufzuschreiben und an Stellwänden zu sammeln (die Ideen und Sorgen sortiert lesen sie hier: pdf).

Vorstellung Sorgen- und Ideenbaum. Foto: Anne Kuck
Vorstellung Sorgen- und Ideenbaum. Foto: Anne Kuck

Mit der positiven Stimmung, dass noch nicht alles verloren ist, sondern jede*r etwas gegen die Auswirkungen des Klimawandels machen kann (Yannas Tipps kann man hier herunterladen: pdf) gingen die Teilnehmer*innen nach Hause.

Das Ergebnis des Sorgen- und des Ideenbaumes hier herunterladen (pdf)

Yannas 6 Tipps gegen den Klimawandel (pdf)

„Der Klimawandel kommt nicht, er findet statt. Und wir müssen schauen, was wir tun können, den Wandel abzumildern oder das schlimmste zu verhindern.“, Kreisvorstandsprecher Jörg Thom.

Die Presse in Zeiten des Wandels

V.r.n.l.: Barthel Pester (Moderation), Lars Reckermann (Chefredakteur), Conny Kuck und Jörg Thom (beide Kreisvorstandsprecher*in)
V.r.n.l.: Barthel Pester (Moderation), Lars Reckermann (Chefredakteur), Conny Kuck und Jörg Thom (beide Kreisvorstandsprecher*in)

Lars Reckermann, Chefredakteur der NWZ bei den Ammerländer GRÜNEN.

Vor interessiertem Publikum, das nur zum kleineren Teil aus GRÜNEN Mitgliedern bestand, hielt Lars Reckermann, seit drei Jahren Cheredakteur bei der NordWestZeitung, einen Vortrag zum Thema Presse in Zeiten des Wandels. Gemeint ist damit zweierlei: Zum Einen erläutere Reckermann das schwierige Umfeld, in den heute die NWZ entsteht und mit welchen Widigkeiten ein Printmedium in Zeiten von Facebook, Twitter, Instagram und Shitstorms, zurecht kommen muss. Ausführlich ging er dabei auf die Veränderungen ein, mit denen er die NWZ auch in diesen Zeiten profitabel halten will. Zum Anderen findet eine Veränderung der Haltung der Leser zu wesentlichen Themen der Gegenwart und Zukunft (Stichwort Klimawandel) auch ihren Niederschlag in der Themenauswahl der NWZ. Aber auch das Erscheinen neuer, rechter Parteien und Erstarken etwas älterer (B90/GRÜNE) bei gleichzeitiger Schwäche ehemaliger Volksparteien, wurden in der Diskussion (moderiert von Barthel Pester) mit dem Publikum angesprochen. Kreisvorstandsprecher Jörg Thom konnte nicht umhin, die NWZ sogar für ihre Kampagne gegen Plastikmüll (in Kooperation mit der Gruppe „W.I.M. – Weniger. Ist. Machbar.“) zu loben. "Bloß nicht loben! Dann müssen wir ja bald das Gegenteil schreiben!", scherzte Reckermann (fast) zum Abschied.

Grüne Kreistagsfraktion in Polen

Die Grüne Kreisfraktion beim Austausch in Polen im Landkreis Pleszew vom 29.08 bis zum 02.09.2019: Stefan Töpfel, Georg Köster, Susanne Miks und Eckhard Roese genossen zusammen mit der Delegation des Kreistages herzliche Gastfreundschaft ... Zum Abschied gab es Tomaten.

Impressionen vom Sommerfest 2019

Fahrrad Exkursion in Edewecht

Grüne Fahrrad Exkursion in Edewecht. Fraktionskollege Hergen diskutiert mit etwa 20 Bürgern über Siedlungsentwicklung und Naturschutz. Dabei auch drei Geflüchtete, die bei Pflanzennamen und Geschichten über Plaggeneschwirtschaft genau zuhören.

Erste GRÜNE Landrätin in Osnabrück-Land gewählt

Wir gratulieren Anna Kebschull und den GRÜNEN im Osnabrücker Land zu ihrem sensationellen Erfolg. Damit ist Anna die erste GRÜNE Landrätin deutschlandweit. Das ist ein guter Tag für den Landkreis Osnabrück. Anna hat in ihrem starken Wahlkampf die wichtigen Zukunftsthemen nach vorne gestellt: Klimaschutz, Mobilitätswende und Daseinsvorsorge. Das hat sich ausgezahlt. Wir sind sicher, sie wird mit ihrem dialogorientierten Stil für Aufbruch sorgen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Website von Anna Kebschull

Bei der Europawahl am 26.5.2019 haben die GRÜNEN fast 14.800 Stimmen von den Wähler*innen im Ammerland bekommen. Das sind 23,54% der abgegebenen Stimmen. Damit liegen die GRÜNEN noch vor der SPD in der Gunst der Ammerländer*innen. ‚Das könnte von mir aus auch so bleiben.‘, so Jörg Thom.    Mehr »

Fuchshof Blog gegen die A20

Für alle, die mehr über das Widersinnige in den Planungen zur A20/22 und über die potentielle Zerstörung von Lebenswelt und Umwelt erfahren wollen - und das aus der Perspektive der direkt Betroffenen -, dem empfehlen wir den Blog und die Facebook-Seite von Ann-Kathrin:

Facebook-Seite zum Fuchshof und Fuchshof-Blog

AKTUELLES

30.01.2015

Von: Koordinationskreis der Initiativen und Umweltverbände gegen die A20 (A22)

Kostenlügen zur A 20: Von wegen Meilenstein…

Falsche Zahlen können eine explosive Wirkung entfalten.

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09.01.2015

Von: Koordinationskreis der Initiativen und Umweltverbände gegen die A20/22

A 20-Widerstand geht mit Elan in ein neues Jahrzehnt

Seit zehn Jahren setzt sich der Koordinationskreis der Initiativen und Umweltverbände gegen die A20 (ehemals A 22) mit großem Sachverstand und nicht nachlassender Beharrlichkeit für eine zukunftsfähigeund umweltfreundliche Verkehrspolitik in Nord-Niedersachsen ein.

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29.11.2014

Von: Susanne Grube

A 20-Gegner wünschen sich mehr Sachlichkeit

Die CDU Westerstede will keinen Verlust und keine Nutzungseinschränkungenlandwirtschaftlicher Flächen. Zumindest wenn es um die Festlegung von Vorranggebietenfür Torferhalt und Moorentwicklung im Landesraumordnungsprogramm (LROP) geht. Müsste dann di...

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11.10.2014

Von: Koordinationskreis der Initiativen und Umweltverbände gegen die A20 (A22)

Ideenloses Verkehrswegekonzept

Das Verkehrswegekonzept der Unternehmer- und Bauindustrieverbände bewerten die A 20-Gegner als enttäuschend perspektivlos, rückwärts gerichtet und wenig geeignet, die Herausforderungen der Zukunft zu lösen.

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05.10.2014

Von: Peter Meiwald

Zeit für Luftschlösser ist abgelaufen

Zu dem von den Unternehmerverbänden der fünf norddeutschen Bundesländer Niedersachsen, Schleswig‐Holstein, Mecklenburg‐Vorpommern, Hamburg und Bremen sowie den Bauindustrieverbänden in diesen Ländern vorgelegten Verkehrswegekonzept für Norddeutschland erklärt der niedersächsische Bundestagsabgeordnete Peter Meiwald

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24.07.2014

Von: A22-nie!

Beruhigungspille für A 20-Lobbyisten?

Zu der aktuellen Meldung des niedersächsischen Verkehrsministers Olaf Lies zur A 20 nimmt der
Koordinationskreis der Initiativen und Umweltverbände gegen die A 20  Stellung

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24.07.2014

Von: Landesverband

Küstenautobahn genießt keinen Artenschutz

Grüne Niedersachsen kritisieren Festhalten an A20

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22.01.2014

Von: Ammerländer Bürger gegen die A22/20

A 20 verlagert nur die Lärmbelastung und beseitigt sie nicht

'Ammerländer Bürger gegen die A22/20' zur Diskussion um die Verkehrsdichte in Linswege

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11.01.2014

Von: Landtagsfraktion

Ein guter Tag für Niedersachsens Verkehrspolitik – Breite Zustimmung in der Anhörung

Susanne Menge, verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, wertete das als großen Erfolg für Rot-Grün und für Niedersachsen

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24.11.2013

Von: A22-nie!

Routine-Verwaltungsakt wird zur Erfolgsmeldung aufgebauscht

Stellungnahme der Ammerländer Bürger gegen die A 22/20 zum Gesehenvermerk des Bundes für den Abschnitt 1 der A 20:

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20 Fakten über Atomkraft

URL:https://www.gruene-ammerland.de/home/browse/3/kategorie/kuestenautowahn_a22/article/detlev_schulz_hendel_versinkt_auch_die_kuestenautobahn_im_moor/